Unsere Vision
Warum ist uns ein Kodex wichtig?
Wir leben in einer Zeit, in der das Miteinander und das Vertrauen zueinander bröckeln.
Missbrauch ist ein Thema unserer Zeit und Social Media macht Missbrauch einfacher und anonymer, denn Missbrauch hat viele Gesichter: verbal, emotional, körperlich und /oder sexuell.
„Von Schatten zu Licht“ soll Betroffenen mit Würde und Toleranz begegnen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Sprache oder Überzeugung.
Wir alle sind verbunden durch unsere Menschlichkeit, und dieses Projekt soll uns alle respektvoll mit dem Thema Missbrauch verbinden und den Weg von Schatten zu Licht ebnen.
„Von Schatten zu Licht“ ist eine Bewegung. Eine Stimme für all jene, die Missbrauch in jeglicher Form (verbal, emotional, körperlich und/oder sexuell) erlebt haben.
Unser Ziel ist es, das Unsichtbare sichtbar zu machen, Betroffenen Mut und Hoffnung zu schenken und die Gesellschaft sowie das persönliche Umfeld – Eltern, Partner, Freunde und Bekannte – für die Realität und Befindlichkeit der Betroffenen zu sensibilisieren.
Licht und Schatten erzählen ihre Geschichten und werden durch die Darstellung in Schwarz-Weiß-Porträts von den Betroffenen sichtbar gemacht.
Erzählte Geschichten von Schmerz, aber auch von Hoffnung und Heilung sollen gehört werden, um auch andere anzuregen, in der Katastrophe die Chance zu suchen, und anderen damit Mut und Zuversicht zu vermitteln.
GEMEINSAM gegen MISSBRAUCH
Unsere Prinzipien:
- Respekt
JEDE/R Mensch hat das Recht, gehört zu werden! - Selbstverantwortung
JEDE/R übernimmt selbst die Verantwortung für Worte, Taten und Gefühle.
Es gibt Angebote zur Unterstützung, die freiwillig und auf eigene Initiative genutzt werden können.
Wir ersetzen keine Therapie. - EHRLICHKEIT/VERTRAUEN
Jede/r zeigt sich authentisch und spricht Probleme direkt an oder sucht Unterstützung bei einem vom Gründungsteam. - Persönliches bleibt unter uns
Kein Weitergeben sensibler Informationen.
Vertrauen ist die Basis für ein Miteinander.
Wir sprechen Unklarheiten direkt an, hören zu, fragen nach und üben konstruktive Kritik.
Wir teilen Erkenntnisse, ohne zu urteilen, und erteilen keine ungefragten Ratschläge und Coachings.
Wir unterstützen uns gegenseitig, um zu wachsen.